Synonyme: Spintheropie, „Funkensehen“, Glaskörpertrübung, cholesterosis bulbi, cholesterolosis bulbi
Unter einer Synchisis scintillans oder Cholesterolosis bulbi versteht man Veränderungen des Glaskörpers in Folge einer chronischen Glaskörperblutung. Dabei kommt es zur Bildung von Glaskörperkristallen welche sich aus Erythrozyten und Plasmazellen entwickeln. In der Untersuchung unter der Spaltlampe zeigen sich zahlreiche gold-braune Teilchen, die Licht reflektieren und sich bei Ruhigstellung des Auges langsam nach unten absetzen. In der Histologie zeigen sich die Krisatalle typischerweise wetzsteinartig. Eine Entfernung des Glaskörpers mit Entfernung der Trübungen ist nur selten indiziert, wenn tatsächlich eine schwerwiegende Sehbeeinträchtigung bei den Beroffenen besteht.
Bei einer Synchisis scintillans oder Cholesterolosis bulbi kommt es (meistens in Folge einer Glaskörperblutung) zur Bildung von cholesterinhaltigen Glaskörperkristallen welche sich vermutlich aus Erythrozyten und Plasmazellen entwickeln.
Oft führt eine Synchisis scintillans kaum zu einer Beeinträchtigung für das Sehvermögen der Betroffenen und wird oft zufällig im Rahmen der Kontrolle beim Augenarzt festgestellt. Gelegentlich werden herumschwirrende Trübungen, dunkle Flecken oder Funken wahrgenommen.
Die genaue Ursache für die Entstehung einer Synchisis scintillans ist noch nicht vollständig geklärt. Allerdings tritt diese meist in Folge einer Glaskörperblutung, chronischen Uveitiden, bei diabetischer Retinopathie oder nach Netzhautablösungen auf. Die Kristalle bestehen meist aus Cholesterin und haften nicht an den Glaskörperfibrillen. Abgesehen von Cholesterinkristallen können auch die Aminosäuren Tyrosin oder Leucin, sowie Kalziumphosphat für die Bildung von Glaskörperkristallen verantwortlich sein.
Da eine Synchisis scintillans meist keine Beschwerden verursacht, wird diese oft zufällig im Rahmen einer Kontrolle durch den Augenarzt festgestellt. In der Spaltlampenuntersuchung kann der Augenarzt braun-goldene, lichtreflektierende Partikel im Glaskörperraum feststellen. Nur in Ausnahmefällen (z.B. Aphakie, Glaskörperprolaps, etc.) können sich die Cholesterinkristalle auch in der Vorderkammer anhäufen. Oft ist nur ein Auge betroffen.
Unterscheidung von Synchisis Scintillans und Asteroider Hyalose
Synchisis scintillans
gold-braune, lichtrefraktierende Teilchen
Sinken auf den Augapfelboden (nicht mit dem Glaskörper verbunden)
Trauma oder okkuläre Vorerkrankung in der Krankheitsgeschichte
Asteroide Hyalose
Weißliche-gelbliche Teilchen
Den Glaskörperbewegungen folgend, an ihre Position zurückkehrend
Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen
Häufiger als Synchis scintillans
Eine Synchisis scintillans selber muss meistens nicht behandelt werden. Nur in seltenen Fällen werden die Vorteile einer Operation (Vitrektomie) dem damit verbundenen Risiko überwiegen. Außerdem müssen etwaig bestehende Primärerkrankungen (z.B. Entzündungen, Glaskörperblutungen) entsprechend therapiert werden. Auch eine regelmäßige Glaukomabklärung kann erforderlich sein.
Floaters sind für die Betroffenen oft störend, in der Regel allerdings harmlos.
Eine (hintere) Glaskörperabhebung ist ein normaler Alterungsprozess. Meistens ist diese harmlos und wird von d
Glaskörpertrübung sind für die Betroffenen oft störend, in der Regel allerdings harmlos.