Synonyme: Synchisisi nivea, Benson-Krankheit, Glaskörpertrübung
Eine Asteroide Hyalose ist eine degenerative Veränderung des Glaskörpers des Auges. Dabei kommt es zur Bildung weißlicher Trübungen im Glaskörper. Meistens entstehen dadurch keine Beschwerden für die Betroffenen.
Eine Asteroide Hyalose, auch Synchisis nivea genannt, bezeichnet eine Bildung von Calcium-Lipid-Komplexen (Kalziumoxalat) in den Kollagenfasern des Glaskörpers.

Meist bestehen bei einer Asteroide Hyalose keine Beschwerden und sie wird zufällig durch den Augenarzt festgestellt. Gelegentlich werden herumschwirrende Trübungen, dunkle Flecken oder Funken wahrgenommen.

Die genaue Pathophysiologie ist derzeit noch nicht vollständig geklärt. Es wird vermutet, dass es sich bei der Asteroiden Hyalose um Degenerationen des Glaskörpers handelt. Außerdem wird ein Zusammenhang mit der Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus) vermutet.
Eine Asteroide Hyalose kann im Rahmen einer Spaltlampenuntersuchung durch den Augenarzt festgestellt werden.
Da eine Asteroide Hyalose oft von Betroffenen nicht bemerkt wird, stellt diese oft der Augenarzt zufällig im Rahmen einer Untersuchung fest. Dabei zeigen sich runde, weißlich-gelbliche Kalzium-Phosphateinlagerungen im Glaskörper. Diese bewegen sich mit dem Glaskörper mit und sinken (im Unterschied zu einer Asteroide Hyalose nicht zu Boden. Meis ist nur ein Auge betroffen. Bei einem beidseitigen (bilateralen) Vorkommen sollte immer auch eine Abklärung bezüglich Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Bluthochdruck (Hypertension), sowie Fettstoffwechselstörungen, (Hypercholesterinämie, Hyperlipidämie) und erhöhten Calciumspiegeln erfolgen.
Unterscheidung von Synchisis Scintillans und Asteroide Hyalose
Synchisis nivea
Weißliche-gelbliche Teilchen
Den Glaskörperbewegungen folgend, an ihre Position zurückkehrend
Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen
Häufiger als Synchis scintillans
Asteroide Hyalose
gold-braune, lichtrefraktierende Teilchen
Sinken auf den Augapfelboden (nicht mit dem Glaskörper verbunden)
Trauma oder okuläre Vorerkrankung in der Krankheitsgeschichte
Im Laufe der Zeit können die Kalziumphosphate so stark zunehmen, dass Sie die augenärztliche Beurteilung der Netzhaut erschweren. Auch im Ultraschall (US), Fluoreszeinangiographie (FLA) oder in der optischen Kohärenztomographie (OCT) können diese zu erheblichen Einschränkungen der Beurteilbarkeit führen.
In der Echographie zeigen sich oft hohe Amplituden im Bereich der Ablagerungen.

Bei starker Einschränkung des Einblicks, kann aus medizinischen Gründen eine operative Entfernung des Glaskörpers (Vitrektomie) indiziert sein, um eine bessere Beurteilung des Fundus zu ermöglichen (z.B. bei Verdacht auf eine Netzhauterkrankung).




Floaters sind für die Betroffenen oft störend, in der Regel allerdings harmlos.
Eine (hintere) Glaskörperabhebung ist ein normaler Alterungsprozess. Meistens ist diese harmlos und wird von d
Glaskörpertrübung sind für die Betroffenen oft störend, in der Regel allerdings harmlos.
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